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Trockenobst und Hülsenfrüchte

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Trockenobst

Als Selbstversorger solltest Du immer auf der Suche nach wertvollen Lebensmitteln sein, die gesund und reich an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffe sind. Die meisten kannst Du sogar selber in Deinem eigenen Garten anpflanzen, wenn Du einen hast. Eine Vielzahl kannst Du auch einfach in einem Blumentopf oder Kübel ziehen.

Die Ernte und die Aufbewahrung

Du kennst es sicherlich ganz genau. Das ganze Jahr über hast Du keine frischen Äpfel und dann werden sie fast alle gleichzeitig reif und Du weisst kaum noch wohin damit. Du kommst mit dem Einmachen und Entsaften kaum nach. Schon früher haben die Bauern ihr Obst und Gemüse getrocknet. Mit Erbsen, Linsen, Bohnen, usw. wird diese Art der Haltbarmachung heute noch praktiziert. Trockenobst kannst Du teuer im Bioladen kaufen, und Dein Gebäck oder Dein Müsli damit bereichern. Du kannst aber auch selber Trockenobst herstellen, das geht einfacher, als Du vielleicht annimmst.

Der Dörrautomat oder die Dörre

Die einfachste Art Obst und Hülsenfrüchte zu trocknen, ist mithilfe der Natur. Du kannst grosse Dörren selber bauen, auf denen kannst Du Deine gesamte Apfel- , Zwetschgen- und Birnenernte trocknen. Mithilfe von einem kleinen Solarmodul wird die notwendige Umluft erzeugt, dass die Feuchtigkeit dem Obst nicht mehr Schaden kann. Früher haben die Bauern auch Dörren in Anlehnung an ein Backhäuschen gebaut. Du brauchtest dann nur einmal einheizen und konntest zeitgleich Brot backen und Obst dörren. Baupläne für grosse, energiesparende Dörren kannst Du auch heute noch im Internet finden.

Möchtest Du nur kleinen Mengen Obst und Gemüse dörren, lohnt sich die Anschaffung von einem Dörrautomaten. Die meisten Früchte, Kräuter und Gemüse kannst Du innerhalb einer Nacht dörren. Warme Luft, ein leichtes Gebläse und die lockere Anordnung des Dörrguts auf Etagen machen es möglich, dass das Trocknen schnell und schonend stattfinden kann.

Gedörrtes Obst und Gemüse muss trocken gelagert werden

Deine Trockenäpfel, Zwetschgen, Birnen, Kräuter, Pilze und Hülsenfrüchte, die Du gedörrt hast, musst Du absolut trocken aufbewahren. Sie sind stark hygroskopisch und ziehen Wasser sofort wieder an, wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Die Luftfeuchtigkeit der Raumluft reicht aus, damit die gedörrten Früchte, Kräuter und Hülsenfrüchte wieder Feuchtigkeit ziehen. Über kurz oder lang würden sie dann schimmeln. Direkt nach dem Dörren solltest Du daher, wenn das Dörrgut so trocken ist, dass es knistert, luftdicht verschliessbare Schraubgläser damit füllen. Bewahre diese dann zusätzlich kühl und dunkel auf, dann werden Deine gedörrten "Schätze" die Zeit bis zur endgültigen Verwendung gut überstehen.

Dörrobst ist gesund

Dörrobst ist reich an Vitaminen, Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Energie. Du kannst es vielseitig in der Küche einsetzen oder einfach nur als Snack anbieten. Du brauchst Dir keine Sorgen zu machen, dass die Qualität der Früchte durch das Trocknen leidet. Natürlich sind nicht mehr so viele hochwertige Inhaltsstoffe und Vitamine enthalten, wie direkt nach der Ernte, aber bei anderen Lagerhaltungsmethoden leiden diese auch. Das Dörren bietet Dir auf jeden Fall die Möglichkeit, grosse Menge von Obst und Gemüse für einen langen Zeitraum haltbar zu machen, ohne dass weitere Energiekosten entstehen. Sollte dann einmal die Kühltruhe kaputt sein, wird Deinem Dörrobst nichts geschehen, weil Du es einfach ungekühlt im Schraubglas im Kellerregal lagern kannst.

Bildquelle: Pezibear / pixabay.com

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