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Qualitativ hochwertige Erde ist wichtig

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Pflanzenzucht selbstversorg

Bevor Du mit der Pflanzenzucht beginnst, solltest Du immer daran denken, dass Deine Pflanzen nur so gesund sein können, wie die Erde in der Du sie ziehst und pflanzt. Du solltest daher nie an der falschen Stelle sparen, sondern Dir schon von Anfang an Gedanken machen, wie Du möglichst hochwertige Pflanzerde erhalten kannst.

Handelsübliche Möglichkeiten sind auf Dauer nicht durchführbar

Als Selbstversorger solltest Du versuchen, möglichst schnell von handelsüblicher Anzuchterde Abstand nehmen zu können. Diese ist zwar nährstoffreich und schadstoffgeprüft, aber mit ein wenig Geschick und Wissen, kannst Du Deine eigene Anzucht- und Pflanzerde herstellen. Du musst Dir nur sehr viele Gedanken über die natürlichen Kreisläufe machen. Kompost ist gut, aber nur so gut, wie die Pflanzenteile, die Du auf den Kompost wirfst. Du solltest daher genau wissen, wo die Pflanzen gewachsen sind und wie sie behandelt wurden. Orangen- und Bananenschalen sind daher absolut tabu. Ebenfalls Pflanzenteile aus Deinem eigenen Garten, die aus Bereichen mit einschlägigem Pilzbefall stammen.

Sortiere Deine Pflanzen vor dem Kompostieren

Du darfst keinesfalls Schädlinge und Krankheiten durch Deinen eigenen Kompost im Garten verbreiten. Verbrenne daher lieber Pflanzenteile von erkrankten Pflanzen und gebe nur die Asche auf den Kompost. Produzieren selber Terra Preta, oder setze rote kalifornische Regenwürmer für die Kompostgewinnung ein. Die Erde, die dann entsteht ist besonders reich an wertvollen Inhaltsstoffen, laugt nicht leicht aus und steigert Deinen Ertrag um bis zu 40 Prozent.

Überfordere Dich nicht

Am Anfang bist du wahrscheinlich ein wenig überfordert, weil die Zusammenhänge, wie auch bei den anderen Bereichen der Selbstversorgung, ein wenig zu komplex erscheinen. Gibt Dir einfach Zeit. Du kannst nicht innerhalb kürzester Zeit perfekt in allen Bereichen sein. Hinzu kommt, dass Du wirklich aus Deinen Fehlern lernen kannst und musst. Tipps und Ideen anderer sind immer gut, aber nicht immer brauchbar. So wie jeder Herd eine andere Wärmeverteilung hat und Du das Kochen und Backen fast neu erlernen musst, wenn Du einen neuen Herd nutzt, ist auch jeder Garten anders. Jeder Garten ist ein Biotop für sich. Was bei Freunden gut funktioniert, kann bei Dir ganz anders ausgehen. Nimm daher keinen Misserfolg persönlich, sondern notiere Dir Deine Beobachtungen, sie können noch sehr wichtig sein.

Nimm Dir ein Beispiel an den Vorfahren

Unsere Vorfahren sind auch nicht weise auf die Welt gekommen, sie haben die Natur nur intensiv mit anderen Augen betrachtet. Sie haben nicht einfach ein Haus in die Landschaft gebaut, sondern die ausgewählten Orte über einen langen Zeitraum beobachtet. Der Sonnenverlauf war ebenso wichtig, wie die Niederschlagsneigung und die Durchschnittstemperaturen. Letztendlich wurden viele Häuser besonnen errichtet, die auch heute noch eine Oase der Ruhe sind und besonders entspannend auf ihre Bewohner wirken. Dir wird es da nicht anders gehen. Du brauchst auch Deine Zeit, Dich, Dein Umfeld, Dein Haus und Dein Grundstück genau, zu erkunden. Erst dann kannst Du wirklich gute Entscheidungen treffen. Angefangen bei der Erde, in die Du Deine Pflanzen setzen willst.

Bildquelle: condesign / pixabay.com

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