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Einfache Anzucht von Jungpflanzen

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Bepflanzung Aussaat

Schon im Januar bis Februar solltest Du Dich in jedem Jahr um die Anzucht Deiner neuen Nutz- und Zierpflanzen für die nächste Saison kümmern. So hast Du ausreichend viel Zeit, Dir Pflanzpläne zu zeichnen, die notwendigen Samen zu besorgen und diese auszusäen.

Die Pflanzfolge ist wichtig

Bei der Auswahl der Saaten solltest Du Dir die Zeit nehmen, die Pflanzfolge bei Deinen Beeten zu beachten. Dadurch verhinderst Du nicht nur die Entwicklung von Krankheiten und Resistenzen, Du kannst auch den Ertrag steigern. Bewahre daher immer Deine Pflanzpläne über Jahre hinweg auf, damit Du die Pflanzfolge immer genau nachvollziehen kannst,

Die Bedürfnisse der Pflanzen

Bei der Auswahl der Standorte solltest Du aber auch die Bedürfnisse der einzelnen Pflanzen, die Dich besonders interessieren, berücksichtigen. Am besten machst Du Dir kurze Notizen, welche Bedürfnisse diese Pflanzen haben, und wie sie am besten ausgesät werden. Durch die Aussaat der Pflanzen kannst Du jedes Jahr eine Menge Geld sparen und die Qualität der Pflanzen erhöhen. Pflanzen, die Du schon seit der Aussaat betreust sind in der Regel robuster, als Jungpflanzen, die Du in der Gärtnerei kaufst. Du kannst bei Jungpflanzen aus dem Handel das Pech haben, dass sie innerhalb kürzester Zeit bei Dir eingehen, weil sie den Ortswechseln nicht verkraften.

Die Aufzucht und Pflege

Bevor Du mit der Aussaat beginnst, solltest Du Dir auf den Samentütchen oder in der Literatur genau anschauen, wie Du die einzelnen Samen am besten aussähst. Einige Pflanzen sind Lichtkeimer, daher dürfen die Samen nur auf die Erdoberfläche gelegt werden. Andere Samen musst Du vergraben und mehr oder weniger stark befeuchten. Du musst genau auf die Angaben achten, damit Deine Samen gut aufkeimen und weder vertrocknen, noch verschimmeln. Manche Samen benötigen vor der Aussaat Frost, wie z. B. Rosensamen. Du kannst den Frost simulieren, indem Du die Samen einige Tage lang einfrierst.

Eierkartons können Dir gute Dienste leisten

Falls Du Deine Eier in Eierkartons kaufst, solltest Du diese nicht entsorgen. Sie können Dir bei der Pflanzenzucht gute Dienste leisten. Fülle die einzelnen Vertiefungen, die eigentlich für Eier gedacht sind, mit Anzuchterde und setze die Samen nach Vorschrift ein. Dann stellst Du die Eierkartons auf einen wasserfesten Untergrund, am besten mit einem kleinen Rand, in einem angenehm temperierten und hellen Raum. Der Raum sollte frostfrei aber nicht zu warm sein. Du musst auch hier wieder die Gegebenheiten der Natur zur Saatzeit simulieren. Achte darauf, dass die Pflanzenerde immer leicht feucht, aber nicht zu nass oder zu trocken ist. Bei Bedarf kannst Du Dir eine Art Gewächshaus bauen, indem Du die Eierkartons in einen Kasten stellst und mit Frischhaltefolie abdeckst.

Die Pflanzung

Nachdem Deine Samen gekeimt sind, wirst Du die Jungpflanzen gut beobachten. Wähle nur die kräftigsten Pflanzen aus und entferne die schwachen Pflanzen. Du wirst sehen, es werden noch genug Jungpflanzen übrig bleiben. Je nach Pflanzenart kannst Du auch den Eierkarton vor dem Einpflanzen im endgültigen Nutzbeet zerschneiden, und die Jungpflanzen inklusive dem kleinen Stück Eierkartons einpflanzen. Dieser wird sich in der Erde auflösen und die Jungpflanze nicht weiter im Wachstum behindern. Manchmal ist dies die schlauere Wahl, weil Du bei der Entfernung des Eierkartons schnell das kleine und feine Wurzelwerk der Jungpflanze verletzen könntest.

Bildquelle: makunin / pixabay.com

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