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Sauerteig statt Hefe

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Sauerteig Brot

Sauerteigbrote sind nicht nur schmackhafter als Brote, die mit Hefe gebacken wurden, sie lassen sich auch wesentlich länger aufbewahren. Früher haben die Bauern immer nur Roggenbrote oder Mischbrote mit Sauerteig gebacken, weil sie dann nur etwa alle 3 Wochen das Backhäuschen einheizen mussten.

Sauerteigansatz ist schnell selbst gemacht

Seltsamerweise wird immer behauptet, dass das Backen von Sauerteigbroten so kompliziert sei, weil dafür ein Sauerteigansatz benötigt wird. Dabei ist dieser ganz einfach aus Roggenmehl mit Wasser selber angemischt. Du musst dann nur noch die Geduld aufbringen, dass Du einige Tage wartest, bist die Vergärung begonnen hat. Dann gibst Du einfach wieder etwas Roggenmehl und ein wenig Wasser dazu, bis Du eine ausreichende Teigmenge hast.

Ein genaues Rezept ist eigentlich überflüssig

Um den Grundsauerteig ansetzen zu können, brauchst Du kein genaues Rezept, lediglich ein wenig Fingerspitzengefühl. Kaufe Dir ein feines, reines Roggenmehl. Das Wasser sollte nach Möglichkeit chlorfrei sein, am besten ist es, wenn Du eine eigene Quelle hast. Ansonsten kannst Du auch Mineralwasser ohne Kohlensäure verwenden. Rühre dann aus 2 Tassen Mehl und Wasser einen dicken Brei an, der ganz glatt und ohne Klumpen ist. Dann sollte der Teig in Gefäss mit Deckel gegeben werden, der aber nicht ganz fest schliesst. Der Raum, in dem Du das Gefäss lagerst sollte nicht zu kühl sein, da ansonsten die Teiggärung heraus gezögert wird. Rühre die Mischung täglich einmal mit einem Teiglöffel aus Holz um. Achte dabei sehr auf Sauberkeit.

Schon nach ein bis zwei Tagen, je nach Aussentemperatur, kannst Du erkennen, wie sich kleine Blasen im Teig bilden. Die Gärung beginnt. Nun musst Du nur noch warten, bis der Teig regelrecht schaumig wird und sich relativ grosse Blasen bilden. Dann kannst Du erneut Roggenmehl und Wasser zufügen.

Ein wenig Teig muss immer zurückbleiben

Sobald Dein Teig richtig gut gegoren ist und Du die ausreichende Sauerteigmenge hast, kannst Du Dein erstes Sauerteigbrot backen. Denke aber daran, dass Du von Deinem Sauerteig immer einen Rest behältst, den Du dann wieder mit frischem Roggenmehl und Wasser vermischst und "weiterzüchtest". Solltest Du einmal in die Ferien fahren und Dich nicht um Deinen Sauerteig kümmern können, kannst Du ihn auch einfrieren. Es dauert allerdings einige Tage nach dem Auftauen, bis die gewünschte Fermentation wieder einsetzt. Ich habe bisher immer den Teig aufgetaut, mit ein wenig Mehl und Wasser vermischt und gut beobachtet. Bis jetzt hatte ich immer Erfolg.

Hin und wieder musst Du wieder von vorne beginnen

Letztendlich kann Dir aber auch nicht mehr passieren, als dass Du Deinen Sauerteigansatz neu beginnst. Das solltest Du sowieso tun, wenn er nicht mehr gut riecht, sich optisch verändert oder sich Schimmel bildet. Lasse Dich nicht entmutigen, bis Du das richtige Brotrezept gefunden hast, kann einige Zeit vergehen. Experimentiere einfach ein wenig herum und beginne am Anfang mit so wenig Zutaten wie möglich. Dann kannst Du mit der Zeit immer fantasievoller werden und auch nach Belieben Gewürze, Zwiebeln (gedünstet), Nüsse, Samen, Saaten, Körner oder Kartoffeln Deinem Sauerteigbrot beimischen.

Bildquelle: Foundry / pixabay.com

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