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Öle und Fette

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Oele und Fette

Als Selbstversorger kannst Du durchaus einige Öle und Fette selber produzieren, wenn Du möchtest. Wichtig ist nur, dass Du die notwendigen Gerätschaften hast. Eine einfache Ölmühle mit Handkurbel kannst Du günstig im Fachhandel erwerben, und ein altes Butterfass auf dem Trödel.

Warum sind Öle und Fette so wertvoll?

Ohne Öle und Fette kann Dein Organismus die fettlöslichen Vitamine E,K,A und D nicht aufnehmen. Sollte es einmal zu Notzeiten kommen, sind Öle und Fette besonders wertvoll, weil die meisten Menschen diese nicht selber produzieren, sondern nur im Supermarkt kaufen können. Hältst Du Dir vielleicht einige Schweine, Kühe oder Rinder? Dann solltest Du auf jeden Fall immer regelmässig nach dem Schlachten Schweineschmalz und Rindertalg auslassen. Schweineschmalz kannst Du gut zum Backen, Braten und Kochen verwenden, Rindertalg eher bedingt. Dafür kannst Du aus Rindertalg im Notfall Talglampen herstellen. Solltest Du selber vegan leben, sind die tierischen Fette ein begehrtes Tauschmittel, selbst, wenn Du sie selber nicht verzehren möchtest.

Aus Nüssen und Ölsaaten kannst Du mit einer einfachen Ölmühle Pflanzenöl herstellen, das Du als Salatöl verwenden kannst. Frische native Pflanzenöle solltest Du nie zum Braten oder Kochen verwenden, da diese viel zu viele wertvolle Inhaltsstoffe enthalten. Diese würde durch das Erhitzen zerstört werden. Schweineschmalz eignet sich daher hervorragend alt Alternative, wenn Du Kartoffeln oder Fleisch braten möchtest. Es enthält kein Wasser und kann sehr hoch erhitzt werden, ohne zu rauchen.

Öle und Fette werden vielseitig gebraucht

Öle und Fette benötigst Du nicht nur für eine abwechslungsreiche Ernährung, sondern auch für andere häusliche Bereiche. Du kannst Maschinen damit schmieren (Schweineschmalz wird nicht ranzig), du kannst Seife damit sieden, Kosmetik zubereiten und wirkungsvolle Heilsalben. In der heutigen Zeit werden Fette von vielen Menschen eher negativ gesehen, dabei ist das gesunde Leben ohne Fette nicht möglich. Margarine kannst Du kaum selber zubereiten, dafür aber Butter. Lasse einfach die Milch nach dem Melken über Nacht kühl stehen, damit sich der Rahm absetzt. Den kannst Du dann am nächsten Morgen abschöpfen, abschütten oder mit einer Zentrifuge von der Milch trennen.

Mit einer elektrischen Küchenmaschine ist Butter schnell gemacht, wenn elektrischer Strom vorhanden ist. Sollte es einmal keinen elektrischen Strom für diese Arbeiten geben, funktioniert das Buttern auf traditionelle Weise mit einem Butterfass noch genauso gut, wie vor hundert Jahren. Nach dem Buttern musst Du die Butter mehrmals kräftig auf Deine Arbeitsplatte schlagen, damit die enthaltene Molke herausgeschlagen werden kann. Würdest Du das nicht tun, wäre die Butter nicht lange haltbar.

Die Haltbarkeit von Butter, Schmalz und Ölen

Butter ist nur wenige Tage haltbar, Schmalz, wenn es heiss in Twist-off-Gläser gefüllt wurde, mehrere Jahre und Pflanzenöle sollten möglichst dunkel gelagert und frisch verbraucht werden, damit sie nicht oxidieren.

Wie Du siehst, kannst Du mit Schweineschmalz und Rindertalg kaum etwas falsch machen. Aus Butter, die Du frisch nicht mehr verbrauchen kannst, solltest Du Butterschmalz kochen, dann kannst Du sie ebenfalls einige Wochen länger aufbewahren. Pflanzenöle presst Du am besten immer in kleinen Portionen, damit es möglichst frisch verbraucht werden kann.

Bildquelle: condesign / pixabay.com

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